Azoren und Lissabon, September/Oktober 2010



Auf einer zweiwöchigen Rundreise konnte ich fünf der neun Azoren-Inseln kennen lernen. Die mitten im Atlantik liegenden Inseln sind vulkanischen Ursprungs und reich an Vegetation. Auf dem Hin- und Rückflug legte ich jeweils Zwischenstopps in Lissabon ein, um die schöne portugiesische Hauptstadt zu erkunden und mich am Strand auszuruhen.

Die Rundreise startete auf São Miguel, der größten Insel. Schöne Strände laden hier zum Baden ein. Beeindruckend sind Kraterseen und Thermalquellen. Sehenswert ist auch die Inselhauptstadt Ponta Delgada. Die Straßen sind von Hortensienhecken gesäumt.

Als nächstes ging es nach Terceira. Auch hier sind vulkanische Phänomene zu beobachten. Die hübsche Inselhauptstadt Angra do Heroísmo ist Weltkulturerbe. Eine Besonderheit der Insel sind die vielen bunten Heiliggeisttempel. Bei Touradas werden im Sommer Stiere durch die Orte getrieben.

 
   
 
   
 

Die lang gestreckte Insel São Jorge ist besonders zum Wandern geeignet und ausgesprochen ruhig. Unterhalb der schroffen Steilküsten befinden sich kleine Landzungen, Fajãs genannt.

Mit der Fähre ging es weiter nach Faial. Im Hafen der Inselhauptstadt Horta treffen sich Segler aus aller Welt. In der Mitte der Insel befindet sich ein großer Vulkankrater. Die Spuren eines Vulkanausbruchs vor rund 50 Jahren sind an der Küste zu finden. Höhepunkt eines Besuches auf der Insel ist die Beobachtung von Walen.

Von Horta aus in Sichtweite befindet sich die Nachbarinsel Pico mit dem gleichnamigen höchsten Berg Portugals. Die Besteigung ist anspruchsvoll, aber nicht anstrengend. Vom Gipfel genießt man einen fantastischen Rundblick.


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