Die Mondfinsternis vom 16. Mai 2003



Mond um 4.01 Uhr MESZ, kurz vor Beginn der Kernschattenphase Mond um 4.11 Uhr MESZ, kurz nach Beginn der Kernschattenphase
Als zweites astronomisches Großereignis im Mai und erstmals seit über zwei Jahren ereignete sich am Morgen des 16. Mai 2003 eine totale Mondfinsternis. Allerdings war nicht die ganze Finsternis zu beobachten, da der Mond schon kurz nach Erreichen der totalen Verfinsterung unterging. Doch bereits etwa 15 Minuten vor seinem Untergang verblasste der fast vollständig verfinsterte Mond in den horizontnahen Dunstschichten am hellen Morgenhimmel.

Wie üblich ließ sich das Eintreten des Mondes in den Halbschatten nicht beobachten. Erst wenige Minuten vor 4 Uhr MESZ konnte man eine leichte Verdunklung am Rand bemerken. Kurz darauf erfasste dann der Kernschatten den Mond, was sehr deutlich zu erkennen war.


Mond um 4.25 Uhr MESZ Mond um 4.44 Uhr MESZ
Mit fortschreitender Verfinsterung begann sich aber bald der Himmel immer mehr aufzuhellen, so dass die sonst übliche rötliche Färbung des verfinsterten Teils des Mondes kaum wahrzunehmen war. Gegen 5 Uhr stand nur noch eine schmale, unscheinbare Mondsichel kurz über dem Horizont. Etwa fünf Minuten vor Erreichen der Totalität verblasste der Mond endgültig im Dunst.

In zwei Wochen steht dann noch eine Sonnenfinsternis bevor. Häufig treten Mond- und Sonnenfinsternisse im Doppelpack auf, da der Mond, der sich beim ersten Ereignis in der Nähe eines seiner Bahnknoten aufhält, zwei Wochen später nahe des anderen Knotens steht.


Mond um 4.56 Uhr MESZ Mond um 5.02 Uhr MESZ


Verlauf der Mondfinsternis (alle Zeiten in MESZ):

Eintritt in den Halbschatten:
Eintritt in den Kernschatten:
Beginn der Totalität:
Mitte der Totalität:
Monduntergang:
Größe der Finsternis:
3.05 Uhr
4.03 Uhr
5.14 Uhr
5.40 Uhr
5.24 Uhr
1,134


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