La Palma, August/September 2008



Zwei Wochen hatte ich mir für diese wunderbare, vielfältige Insel vorgenommen - und doch nur fast alles geschafft. Allein zum Baden ist La Palma natürlich viel zu schade, obwohl es einige schöne schwarze Strände gibt. Viel aufregender sind zweifellos die zahlreichen Wanderwege in den Bergen. Dort wandert man fast immer bei herrlichem Wetter, denn über der Passatwolke, die im Nordosten der Insel an den Bergen hängt, scheint meistens die Sonne.

Auf dem Weg nach oben durchquert man auf Straßen mit zahllosen Kurven verschiedene Vegetationszonen: Am Meer befinden sich endlose Bananenplantagen. Etwas höher findet man Palmen und Kakteen. Dann folgen Lorbeerwälder, die über den Wolken plötzlich in Kiefernwälder übergehen. Noch weiter oben wachsen schließlich nur noch Sträucher. Dann ist man in 2.400 Meter Höhe angekommen, wo sich am Roque de los Muchachos eins der weltgrößten astronomischen Observatorien befindet. Aufgrund der sauberen Luft und kaum störender Beleuchtung erlebt man hier einen außergewöhnlichen Sternenhimmel.

Während im Norden der Insel dichte Wälder dominieren, läuft man im Süden hauptsächlich über kahles Vulkangestein. Erst in den letzten Jahrzehnten ist dieser bis zu 2.000 Meter hohe Teil der Insel so entstanden. Dem gegenüber hat in der Caldera de Taburiente die Erosion ihre Spuren hinterlassen und einen tiefen Kessel geformt. Zwischen diesen beiden Teilen der Insel befindet sich die etwas flachere Bergkette der Cumbre Nueva. Dort schaffen es die Wolken manchmal auf die Westseite, was ein beeindruckendes Schauspiel ergibt.



Los Cancajos und Santa Cruz

Vulkane im Süden

Roque de los Muchachos

Caldera de Taburiente

Sonniger Westen

Wilder Norden

Wolkenspiele

Himmel über La Palma

La Palma aus der Luft

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